CRISTO VIVE EUROPA Partner Lateinamerikas e.V.

Gustavo Donoso
leitet das Berufs-
bildungszentrum
in Santiago/Chile


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Ein Netz von Mitarbeitern und Unterstützern

Das Werk der Karoline Mayer wäre nicht möglich ohne ein Netz ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freunde und Förderer. Begonnen hat es mit 20 deutschen Lehrern, die in den Anfangsjahren mitgeholfen haben, mit ihren Autos die Lebensmittel für die 13 Suppenküchen von den Supermärkten abzuholen. Jeder von ihnen spendete auch Geld und einige halfen sogar, zusammen mit den Vätern aus dem Armenviertel den ersten Kindergarten aufzubauen. Als sie wieder in Deutschland waren, gründeten einige von ihnen einen Verein, um das Werk in Chile zu unterstützen. In den Armenvierteln selbst boten nun immer mehr Leute ihre Mitarbeit an.

Problematisch wurde es in den Jahren der Pinochet-Diktatur. "Das war die schwierigste Zeit", berichtet Schwester Karoline. "Es war äußerst gefährlich. Jeder stellte sich in ein schiefes Licht, wenn er bei mir mitmachte. Ich galt ja als Marxistin. Wir standen im Verdacht, daß wir die Leute links organisieren und gegen Pinochet arbeiten." Trotzdem hat sich die Frau des Diktators einmal bei ihr gemeldet und eine Zusammenarbeit im sozialen Bereich vorgeschlagen. Schwester Karoline sagte ihr, daß eine Zusammenarbeit nur möglich sei, wenn die Menschenrechte respektiert würden. Sie selbst werde immer für die Würde der Menschen eintreten und jeden verstecken, der in der Gefahr sei, festgenommen zu werden oder für immer zu verschwinden. Das hat sie dann auch getan. Für Frau Pinochet sei das nicht zu verstehen gewesen, erzählt Karoline Mayer.

Heute arbeiten Menschen aus allen Bevölkerungsschichten mit, auch Ärzte, Professoren und Industrielle. Eine wichtige Stütze sind für die Fundacion Cristo Vive die jungen Freiwilligen aus Deutschland und Luxemburg, die dort privat oder über das "weltwärts"-Programm der Bundesregierung einen 12monatigen Dienst ableisten. Mehr Informationen über den Freiwilligendienst hier

Freundeskreise

Freundeskreise in der Heimat sorgen für Spenden und für den Verkauf der Handarbeiten aus den Frauenwerkstätten. Anlaufstellen sind in Hannover, Frankfurt, Rottweil, Manching und dem schweizerischen Embach. In Luxemburg gibt es eine eigene Organisation mit dem Namen "ninos de la tierra", die die Arbeit der Fundacion Cristo Vive unterstützt. Mehr über die Freundeskreise hier. zurück