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2001 wurde Schwester
Karoline die Chile-
nische Staatsbürger-
schaft verliehen


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space Auszeichnungen für Schwester Karoline

Schwester Karoline Mayer ist für ihre Tätigkeit im Dienst an den Armen sowohl in ihrer Heimat Deutschland als auch in Chile mit verschiedenen Auszeichnungen geehrt worden. Hier die wichtigsten Preise:

„Späte Enkelin des Barmherzigen Samariters“
Sr. Karoline erhält den mit 20.000 Euro dotierten Marion Dönhoff Förderpreis 2013

Am 1. Dezember 2013 erhielt Sr. Karoline zusammen mit unserem Verein CVE in Hamburg den Marion Dönhoff Förderpreis der Wochenzeitung "Die Zeit", der Zeit-Stiftung und der Marion-Dönhoff-Stiftung. Er ist mit 20.000 Euro dotiert. Mehr dazu hier...

Karoline wird "Heldin des Friedens 2013"
Auszeichnung der Katholischen Universität Alberto Hurtado in Santiago de Chile

Karoline wurde am 25. Oktober 2013 mit dem Preis "Heldin des Friedens" (Héroe de la paz 2013) der Jesuitenuniversität "Alberto Hurtado" in Santiago de Chile ausgezeichnet. Sie erhielt den Preis in Anerkennung ihrer Arbeit zum Wohl der Allerärmsten. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre an Persönlichkeiten verliehen, "die, wie Padre Hurtado, sich in ihrem Dienst in den Bereichen der Gerechtigkeit, Versöhnung, Solidarität und des Fortschritts hervorgetan haben". Die feierliche Übergabe fand im Ehrensaal des Nationalkongresses in Santiago statt.

Heldin des Friedens

Bolivien ehrt Schwester Karoline Mayer

Es war auch für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fundación Cristo Vive Bolivia ein großer Moment: Schwester Karoline Mayer wurde eine Auszeichnung des Plurinationalen Staates Bolivien verliehen in Anerkennung ihrer Verdienste auf dem Gebiet der Erziehung. 

auszeichnung_bolivien

Eine Kommission der Abgeordnetenkammer, zuständig für Erziehung, Gesundheit und Sport, würdigte besonders die Arbeit der Fundación Cristo Vive Bolivia auf dem Gebiet der Erziehung, die in den Kindergärten und den Hausaufgabenhilfen in den Stadtrandgemeinden Tirani und Bellavista wie auch in der Berufsschule Sayarinapaj mit Internat geleistet wird.

Da sich Karoline auf Dienstreise in Deutschland befand, beauftragte sie Gabriele Braun, Vorsitzende von Cristo Vive Europa, die mit ihren Mann einige Monate in der Fundación Cristo Vive Bolivia gearbeitet hat, die Auszeichnung entgegen zu nehmen.

ehrung_bolivienDie feierliche Zeremonie „Acto de Reconocimiento a personalidades extranjeras que habitan en el territorio nacional“ (Würdigung von Personen aus dem Ausland, die in Bolivien arbeiten) fand am 20. Mai 2011 im Saal „Honor de la Vicepresidencia“ in La Paz statt. Urkunde und Medaille wurden übergeben vom Presidente de la Comisión de Educación y Salud, Sr. Dip. Alejandro Zapata Avendaño.

Sr. Karoline bedankte sich für die Auszeichnung im Namen ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit diesem Brief:

„Sehr geehrter Herr Dip. Alejandro N. Zapata A.,

ich möchte mich, auch im Namen meiner Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, recht herzlich bei Ihnen und den ehrenwerten Mitgliedern der Deputierten-Kammer für die Würdigung, die ich erhalten habe, bedanken.
Als Fundación CRISTO VIVE BOLIVIA fühlen wir uns durch unsere Dienste zutiefst dem bolivianischen Volk verpflichtet und hoffen, dass wir mit all unseren Kräften zu seiner Gesundheit, seiner Erziehung, seinem Wachstum und seiner Würde beitragen können.
Von Herzen danke ich.
Schwester Karoline Mayer H.“

Preisverleihung

Göttinger Edith-Stein-Preis für Schwester Karoline

Am 15. November 2009 erhielt Schwester Karoline Mayer im Saal des Alten Göttinger Rathauses den Göttinger Edith-Stein-Preis 2009, der mit 5.000 Euro dotiert ist. Der Preis erinnert an die 1998 heiliggesprochene deutsche Philosophin, Frauenrechtlerin und katholische Ordensschwester jüdischer Herkunft, die 1942 im KZ Auschwitz-Birkenau ermordet worden ist. Schw. Karoline will das Preisgeld für die Förderung der Frauenarbeit in Junkaypata in Peru verwenden. Bilder von dem Projekt zeigte sie nach der Preisverleihung.
- Ein Bildbericht von der Preisverleihung in Göttingen
- Bericht über die Preisverleihung auf der Webseite der Katholischen Kirche im Dekanat Göttingen

 

Kardinal-Frings-Medaille 2008

Frings-Medaille1
Das Katholisch-Soziale Institut der Erzdiözese Köln (KSI) in Bad Honnef hat Schwester Karoline am 8. Juni 2008 mit der Kardinal-Frings-Medaille ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist nach dem ehemaligen Kölner Erzbischof Joseph Kardinal Frings (1942 – 1969) benannt, der das KSI gegründet hat. Die Medaille wird zum sechsten Mal verliehen. Mit ihr werden Persönlichkeiten geehrt, „die im politischen und gesellschaftlichen Leben engagiert sind und überzeugend christliche Werte vertreten.“

Schwester Karoline erfülle diese Voraussetzungen in bewundernswerter Weise, schrieben Dompropst Dr. Norbert Feldhoff und der Direktor des KSI, Dr.Ralph Bergold, in der Einladung zur Verleihung der Medaille am 8.Juni in Bad Honnef: „Sie lebt und arbeitet unter den Armen und an den Rand Gedrängten in einem der ärmsten Viertel Santiagos. Durch die Fundación Cristo Vive hat sie ein großes Sozialwerk mit Gesundheitszentren, Kindergärten, Beratungsstellen und beruflichen Ausbildungsstätten aufgebaut.“ Und sie zitieren Francisco Javier Kardinal Errázuriz Ossa, den Erzbischof von Santiago: „Sie widmet sich dem armen Volk mit der Selbstlosigkeit, der Solidarität und der Liebe, die dem Evangelium entspringt und zur Begegnung mit Jesus Christus führt.“


Bundesverdienstkreuz

Schwester Karoline wurde 1984 das Bundesverdienstkreuz am Bande und im Jahr 1997 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland verliehen.


Der Shalompreis der Katholischen Universität Eichstätt

Schwester Karoline Mayer hat den Shalompreis der Katholischen Universität Eichstätt im Jahr 1994 erhalten.

Der Shalompreis ist eine ideelle und materielle Auszeichnung, die der Arbeitskreis für Gerechtigkeit und Frieden jedes Jahr an eine verdiente Persönlichkeit oder Gruppe verleiht. Mit dem Preis werden Menschen ausgezeichnet, die sich aus ihrer menschlicher Gesinnung heraus unter Einsatz ihres Lebens und ihrer persönlichen Freiheit für Gerechtigkeit, Frieden, Freiheit aller, Solidarität mit Unterdrückten, Toleranz, für eine gerechte Wirtschaftsordnung, Demokratie und Schutz der Umwelt einsetzen und somit helfen, die Verwirklichung der Menschenrechte zu wahren bzw. zu fördern.

Der Shalompreis ist auf mindestens 5.000 Euro dotiert und durch Spenden finanziert. Der Schirmherr der Aktion ist der jeweilige Oberbürgermeister der Stadt Eichstätt. Der Preis wird stellvertretend für ein unterdrücktes Volk oder eine unterdrückte Minderheit vergeben. Das Geld fließt dabei direkt in ein konkretes Projekt, das der Preisträger vorschlägt und über das die Universität weiterhin Bericht erhält.


Augustin-Bea-Preis der Stiftung Humanum

Am 26. Mai 2001 hat Schwester Karoline Mayer den Augustin-Bea-Preis der Stiftung Humanum erhalten. Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurde die Internationale Stiftung Humanum von christlichen Sozialwissenschaftlern und Unternehmern gegründet. Ihr Zweck ist die Förderung von Personen, Institutionen und Projekten im Geist des christlichen Ordnungsdenkens, wie es in der Pastoralkonstitution Gaudium et spes zum Ausdruck kommt. Zu diesem Zweck zeichnet die Stiftung verdiente Persönlichkeiten und Institutionen mit dem Augustin-Bea-Preis aus, benannt nach dem bedeutenden ökumenischen Konzilsvater. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert. Zu den Preisträgern gehören u.a. das Bischöfliche Hilfswerk Misereor, der Generalsekretär des Weltkirchenrats Willem A. Vissert 'Hooft, der Sozialethiker Johannes Messner, die Kardinäle Joseph Frings und Josef Ratzinger sowie Erzbischof Isidore de Souza, Benin/Afrika.

Download der Laudatio von Prof. Dr.Wolfgang Ockenfels, Trier, dem Präsidenten der Stiftung Humanum.

Chilenische Staatsbürgerschaft ehrenhalber

Am 9. Oktober 2001 verabschiedete die chilenische Nationalversammlung das Gesetz Nummer 19.763, dessen einziger Artikel lautete: "Gewährung der chilenischen Staatsbürgerschaft als besondere Auszeichnung für die Ordensschwester Karoline Mayer Hofbeck".
Unterzeichnet hat das Gesetz der Präsident der Republik, Ricardo Lagos Escobar und der Inenminister Miguel Insulza Salinas.

Teniendo presente que el H. Congreso Nacional ha dado su aprobación al siguiente Proyecto de ley:
"Artículo único.- Concédese la nacionalidad chilena, por especial gracia, a la religiosa Karoline Mayer Hofbeck.".
Y por cuanto he tenido a bien aprobarlo y sancionarlo; por tanto promúlguese y llévese a efecto como Ley de la República.
Santiago, 9 de octubre de 2001.- RICARDO LAGOS ESCOBAR, Presidente de la República.- José Miguel Insulza Salinas, Ministro del Interior.
Lo que transcribo a Ud. para su conocimiento.- Saluda atte. a Ud., Jorge Correa Sutil, Subsecretario del Interior.


  ehrenbuergerin

Bei einem großen Fest

wird Schwester Karoline

als neue chilenische Staatsbürgerin gefeiert.


Verdienstmedaille Baden-Württembergs

Am 9. April 2005, vor seinem Ausscheiden aus dem Amt, hat Minister-
präsident Erwin Teufel Schwester Karoline noch die Verdienst-
medaille des Landes Baden-Württemberg verliehen. Hier die Begründung:


Mayer, Karoline, Ordensschwester
Santiago de Chile, Chile
Wurde 1968 von den Steyler Missionsschwestern nach Santiago de Chile entsandt. Studierte dort ab 1968 Medizin. Von Kommilitonen auf die ungeheure Not in den Siedlungen am Stadtrand aufmerksam gemacht, besuchte sie während ihres Studiums regelmäßig eines der Armenviertel und gründete dort gemeinsam mit den Bewohnern den ersten Kindergarten. Auf ihre Bitte zog sie 1972 in eine Hütte im Armenviertel, die sie ihr dort gebaut hatten. Seitdem hat sie es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die Lebensbedingungen in den Slums zu verbessern. In den folgenden Jahren entstanden im gesamten Randgürtel der Stadt Kindergärten, Polikliniken, Werkstätten für Frauen und Männer. lm Laufe der Jahre kamen Projekte zur Berufsausbildung sowie Hilfen für Arbeitslose, Drogenabhängige und Alkoholiker hinzu. Darüber hinaus entstand eine christliche Gemeinde. Die Aktivitäten wurden 1990 in der gemeinnützigen Stiftung Fundación Cristo Vive zusammengefasst. Schwester Karoline wird von Baden-Württemberg und anderen Ländern aus durch Freundeskreise unterstützt. Sie hat sich mit ihrer Arbeit herausragende Verdienste um die Entwicklungszusammenarbeit in Lateinamerika enrworben. Sie ist nicht nur in Südamerika, sondern auch in Deutschland als charismatische Persönlichkeit bekannt, die sich unermüdlich und mit leidenschaftlichem Engagement für die Armen einsetzt. Es kommt nicht von ungefähr, dass sie einmal als "Mutter Theresa Lateinamerikas" bezeichnet wurde. lhr geht es um Gerechtigkeit und Solidarität mit den Armen, um Überwindung der Armut und ein menschenwürdiges Leben. lhre Projekte sind hervorragende Beispiele für eine subsidiäre Entwicklungszusammenarbeit, für eine "Hilfe zur Selbsthilfe". Sie hat mit ihrer segensreichen Arbeit auch einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, das entwicklungspolitische Bewusstsein in unserer Gesellschaft wach zu halten und zu schärfen.


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