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                                            Mit Zorn und Zärtlichkeit

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Michel Schaack: Christ sein - Mit
Zorn und Zärtlichkeit. Engagement,
Freiheit, Frieden, Stärke. Crauthem
(Luxemburg) 2014.
Unser Freund und CVE-Mitglied Michel Schaack schreibt über sein Buch, das eine Art Bilanz seines engagier-
ten Lebens ist: „Es war mir ein Bedürfnis, niederzuschreiben, was mich in all den Jahren meines aktiven Lebens bewegt hat. Egal, wie Sie zum Christlichen stehen, ich lade Sie herzlich dazu ein, mit mir auf den Weg zu gehen und nachzuvollziehen, was ich erlebt habe, be-
sonders seit ich 1978 Schwester Karoline Mayer begegnet bin und mich verstärkt auf Jesus von Nazareth eingelassen und versucht habe, zusammen mit Vielen, die Welt, in der wir leben, aus seiner Perspektive zu be-
trachten. Für mich zählt, was Abbé Pierre einmal in Bezug auf die Zukunft unserer Welt geschrieben hat: „Es geht nicht mehr um den Unterschied zwischen denen, die glauben und denen, die nicht glauben, sondern zwischen denen, die interessiert sind und  denen, die gleichgültig bleiben.“ M.S.
Aus dem Inhalt:
Mein Engagement im Bettemburger Jugendchor, in der Aktion für den Frieden und im Friedensforum der LSAP, bei Chiles Kinder bzw. Niños de la Tierra, bei Beetebuerg Hëlleft, Cristo-Vive Europa, in der Erwachsenenbildung usw.
Begegnungen mit Menschen aus Luxemburg und SüMichel-Buchdamerika. Musik als Lebenschance für Menschen am Rande der Gesellschaft. Zeichen von Liebe u.a. Ein Mann, der Priester war, erzählt. Nachdenken über Liebe und Tod. Das Leben, ein Fest!? Freunde, das Leben ist lebenswert…leider nicht für alle: Arbeitslosigkeit, Ausbeutung, Armut, Menschen zum Wegwerfen, Sklaven heute, Waffen töten auch ohne Krieg: der Skandal des Hungers!
Die Hölle von Auschwitz. „Gutes Leben“ für alle Preis: Luxemburg: 15,00 € Europa: 20,00 €
Sie erhalten das Buch (ca. 200 Seiten, mit Fotos; Cover: Eliane und Luc Morroni) nach Überweisung dieser Summe an Michel Schaack IBAN LU41 1111 0364 4065 0000; CODE BIC (Ausland):CCPLLULL Vermerk: Buch ZZ.

Die Deutsche  Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gibt die folgenden Broschüren heraus:


GIZ2„weltwärts mit der GIZ. Eine Erfolgsgeschichte“ Bonn 2014, 113 S.
Mehr als
2.600 junge Menschen haben in den vergangenen fünf Jahren über die GIZ am entwicklungspolitischen Freiwilligendienst „weltwärts“ teilgenommen. Der 2014 vorgelegte Erfolgsbericht zeigt auf, dass die Erfahrungen mit den Freiwilligen nach den Worten des GIZ-Programmleiters Erwin W. von Wildemann durchaus positiv sind: „Die allermeisten haben von ihrem Dienst im Ausland profitiert.“ Er enthält vielfältige Berichte zur Vorbereitung, zum Einsatz in den Partnerländern, zu den Lernprozessen und zu den Nachbereitungsseminaren. Hauptsächliche Einsatzsektoren waren Bildung, Gesundheit, Kultur, Umwelt und Sport.
„Weltwärts mit der GIZ. Pädagogische Dokumentation“
Bonn, 2014, 52 S.
GIZ1Dominique Pannke und Florin Feldmann haben hier als ehemalige Projektleiterinnen von ASA-weltwärts (Engagement Global) die Kernelemente der pädagogischen Arbeit mit den weltwärts-Freiwilligen der GIZ zusammengetragen. Auch die Erfahrungen aus der Programmumsetzung sind dargestellt. Diese Publikation soll gleichzeitig als Anregung für andere dienen, die weiter für den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst weltwärts tätig sind.
Beide Berichte können kostenlos über die GIZ bezogen werden und sind auch im Netz (www.giz.de/Publikationen) verfügbar. W. Küper  






Kraeutler





Erwin Kräutler:
Kämpfen, glauben,
hoffen.

Erwin Kräutler, gebürtiger Österreicher, entschlieβt sich, mit 20 Jahren Priester und Missionar zu werden. Er möchte die Welt im Licht des Evangeliums mitgestalten und verändern. 1965 kommt er nach Brasilien. Seit 1980 ist er Bischof von Xingu im brasilianischen Amazonasgebiet.

Unermüdlich setzt er sich für den Umweltschutz und die Rechte indigener Völker ein. Ein solches Engagement passt so manchen Mächtigen nicht ins Konzept. Verschiedene Male versucht man ihn umzubringen, doch immer wieder steht er auf und setzt seinen gewaltlosen Kampf gegen skrupellose Politiker und Groβgrundbesitzer fort. Bis zum heutigen Tag. Es lohnt sich, sich mit den Erinnerungen dieses doch auβergewöhnlichen Menschen auseinanderzusetzen. Nicht wenig erstaunt war ich, von Kräutler zu erfahren, dass die heilige Thérèse von Lisieux ihn immer wieder inspiriert hat und er sie als die groβe Liebe seines Lebens bezeichnet. (M.S.)

Vier-Türme Verlag Münsterschwarzach, 2011.


BuchcoverMarita Benl, Karl Grüner, Maria Schädler:

Die Menschen der Erde

Märchen der Mapuche und Beiträge zur Geschichte und zum Leben des Indianervolkes

„Die Menschen der Erde“ ist der Titel einer im Eigenverlag erschienenen Broschüre von Marita Benl, Karl Grüner und Maria Schädler. Sie enthält Märchen der Mapuche, des im Süden Chiles beheimateten indigenen Volkes, das als einziges nicht von den spanischen Eroberern unterworfen wurde. „Die Menschen der Erde“ heißt eines der Märchen und ist gleichzeitig die Übersetzung des Namens Mapuche.
Der reich illustrierte Band bietet auch einen kurz gefassten Überblick über Geschichte, Kultur und Lebensweise des Mapuche-Volkes, das sich heute vor der gesamten Weltöffentlichkeit wieder massiv gegen die von ihm empfundene Unterdrückung durch den chilenischen Staat und die internationalen Industriekonzerne zur Wehr setzt. Diese hätten ihnen ihr angestammtes Land genommen und entzögen ihnen durch Eingriffe in Natur und Landschaft die Lebensgrundlage als „Menschen der Erde“ in der ihnen angestammten Region.

Der Band hat 72 Seiten im Format DIN-A4 und ist gegen eine Schutzgebühr von 8,00 € über den Verein Cristo Vive Europa erhältlich (Plus 2,00 € für Porto und Verpackung bei Postversand). Die Einzahlung erbitten wir mit dem Vermerk "Mapuche-Märchen" und Ihrem Namen auf folgendes Konto:
CVE-Büro Freiburg
Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau
Kto-Nr.: 13230324
BLZ: 680 501 01.

Die Übernahme des größten Teils der Druckkosten durch die Firma J. Kirchgässner in Binau macht es möglich, dass die erhobene Schutzgebühr nahezu in voller Höhe den Projekten der Fundación Cristo Vive von Schwester Karoline Mayer zu Gute kommt. -er

Bestellungen bitte an:
Peter Pogrzeba
Gabelsbergerstr. 22
79111 Freiburg
Tel.: 0761 443290
peter.pogrzeba@cristovive.de



Wecker

Konstantin Wecker, Bernard Glassmann:
Es geht ums Tun und nicht ums Siegen.


Engagement zwischen Wut und Zärtlichkeit.
Kösel-
Verlag München 2011.
In dieser Zeit, in der die alte Welt aus den Fugen gerät und man sich eine neue mit brennender Ungeduld herbeisehnt, kommt dieses Buch wie gewünscht. Liedermacher
und Poet Konstantin Wecker und Bernard Glassmann, amerikanischer Zen-Meister, erzählen über ihre durch Krisen und Schicksalsschläge gereiften Lebenserfahrungen. „Empört euch,
gehört euch und wehrt euch, es ist nie zu spät“. Wecker und Glassmann machen uns Mut, aktiv am Leben teilzunehmen, mitzuhelfen, die Wirklichkeit zu verändern. Nicht ein achtversessenes Gegeneinander, sondern ein liebevolles Miteinander kann eine lebenswerte Zukunft garantieren. M.S.


andere11SeptAlvarado Leyton, Cristian (Hrsg.);
Der andere 11. September


Gesellschaft und Ethik nach dem Militärputsch in Chile
Am 11. September 1973 putschte das Militär in Chile. Die gesellschaftlichen und ethischen Folgen dieses Aufstandes reflektieren die Beiträge dieses Bandes. Er zeigt auf, dass die Militärdiktatur – obwohl seit 1990 beendet – keine vergangene Epoche in einem peripheren Land ist. Die nach 1973 gewaltsam eingeleiteten, von neoliberaler Gesellschaftsdeutung
flankierten Restrukturierungsprozesse in Arbeitswelt, Politik, Recht formen die heutige chilenische Gesellschaft und zeigen Parallelen zu anderen westlichen Ländern, die
ihren sinnfälligsten Ausdruck in dem Zeichen „11. September“ finden.
261 Seiten, Verlag Westfälisches Dampfboot, Münster 2010. M.S.


Frenz

Helmut Frenz
Jes 50,5 …und ich weiche nicht zurück.


Chile zwischen Allende und Pinochet. Ein Pfarrer und Menschenrechtler erinnert sich. Verlag des Gustav Adolf-Werkes e.V., ISBN 978-3-87593-109-9, 12,00€

Der Autor, Pastor und Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Chile - Weggenosse von Schwester Karoline – erinnert sich an seinen Kampf für Menschenrechte: Das Militärregime verfolgt und foltert Ausländer wie chilenische Bürger mit der Anklage, Kommunisten und Staatsfeinde zu sein. Als Pastor und Theologe setzt er sich aus christlicher Überzeugung für die Verfolgten öffentlich ein, was zu einer Spaltung der evangelischen Kirche in Chile und trotz zeitweiliger Duldung durch die Machthaber letztendlich zur Ausweisung führt. Neben Dokumenten wie informationsreichen Details zur politisch-gesellschaftlichen wie zur kirchlich-ökumenischen Lage in Chile erhält der Leser auch einen tiefen Einblick in Frenz’s „Versuch gegen das Vergessen“ und seinen „Beitrag für eine notwendige Erinnerungskultur“ (S.336). kfb


Boff-Buch

Leonardo Boff
Die Transparenz aller Dinge - Gott erfahren

topos taschenbücher, ISBN 978 - 38367 – 0694 –4, Preis: 8,90 €

Bereits 1974 legt Leonardo Boff eine Arbeit über die Gotteserfahrung vor. 2010 wird mit „Die Transparenz aller Dinge“ das Thema im vorliegenden Bändchen erneut aufgegriffen. 36 Jahre der theologischen Auseinandersetzung liegen dazwischen: eine neue „Ortsbestimmung“ angesichts des Lehrverbotes und der Schweigebuße drängen sein Ringen um die Gotteserfahrung aber nicht ins Abseits.
Eine Lektüre, die – gepaart mit Freude am lesenden Nach-Denken – die Ränder vertrauter Bilder von Gott und Mensch unscharf werden lässt und neue Konturen zeichnet. kfb


pic.phpLeonardo Boff
Franz von Assisi und die Liebe Gottes zu den Armen

Topos-Verlag. Kevelaer 2010, 142 S., ISBN 978-3-8367 0715-2, Preis:8.90 €

Leonardo Boff, Brasilianer und einer der profilierten Vertreter der Befreiungstheologie, allerdings von der offiziellen Kirche gemaßregelt, schreibt über Franziskus, der in der Befreiungstheologie ein besonderes Ansehen genießt. „Bei Franziskus gehen auf wunderbare Weise Zärtlichkeit und Kraft zusammen. Beide resultieren aus der fortwährend ausgehaltenen Spannung zwischen Evangelium und Regel, zwischen Bergpredigt und Ordnung. Indem sich Zärtlichkeit und Kraft in dem einen Menschen verbinden, lassen sie die Sonne von Assisi aufgehen…“ w.k.


FeuerblumeCarla Federico
Im Land der Feuerblume

Roman. München: Knaur-Verlag 2010, 784 S., Preis: 9.95 €
Dieser historische Roman handelt von der Liebe der zwei Auswanderer Elisa und Cornelius, die 1852 auf einem Auswandererschiff mit anderen Deutschen (insgesamt zwischen 1846 und 1914 rund 20 000) nach Chile auswandern, ihrer Zukunft in Chile, ihren Herausforderungen, von Missgunst und Eifersucht. Wer gerne Abenteuerbücher aus der Vergangenheit liest, wird hier einiges aus dem Umkreis der deutschen Einwanderer in Chile und ihren Lebensbedingungen im 19. Jahrhundert erfahren. Die Autorin, mit echtem Namen Julia Kröhn, hat Theologie, Philosophie und Geschichte in Salzburg studiert und lebt seit 2001 als Journalistin in Frankfurt. w.k


Materialie183_msBundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung:
BMZ Materialien 183. Informationsmappe Lateinamerika. Die entwicklungspolitische Zusammenarbeit Deutschlands mit Lateinamerika und der Karibik

Bonn, Stand Dezember 2007
Auch wenn die Zusammenstellung etwas zurückliegt und unklar ist, wie die neue Bundesregierung mit Minister Dirk Niebel die Zusammenarbeit mit Lateinamerika sieht, bietet sie doch einen guten Einblick in die deutsche Entwicklungszusammenarbeit der letzten Jahre mit Lateinamerika. Die Armutsbekämpfung, die Modernisierung staatlicher Institutionen und der Umweltschutz werden als die zentralen Herausforderungen der Region und als hehres Ziel unserer Zusammenarbeit dargestellt. Einige Überexemplare sind bei Wolfgang Küper in Schwalbach zu erhalten.
w.k.


mordshungerJean Feyder: Mordshunger
Wer profitiert vom Elend der armen Länder?


Westend Verlag , ISBN 978-3-938060-53-7

Die schnelle Rettung maroder Banken und Konzerne einerseits, die Gleichgültigkeit gegenüber der Tatsache, dass täglich 25 000 Menschen an Hunger oder an seinen Folgen sterben andererseits. Szenen eines Science-Fiktion Filmes? Leider nein. Knallharte Wirklichkeit: Mehr als eine Milliarde Menschen leiden an Unterernährung und Hunger. Nie zuvor in der Menschheitsgeschichte waren es so viele. DIE Schande für die Weltgemeinschaft!
JEAN FEYDER, Luxemburger Botschafter bei den internationalen Institutionen in Genf, hat sich mit dieser Problematik auseinander gesetzt. Er beschreibt die tieferen Ursachen dieses Hungerskan­dals. Er legt dar, welche Folgen die Liberalisierung der Märkte, die Deregulierung des Finanzsys­tems und die Programme der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds für die armen Län­der haben, und unterbreitet Lösungsvorschläge. Auch die EU, die etwa 60 Prozent der weltweiten Entwicklungshilfe leistet, wird unter die Lupe genommen.
Feyder kritisiert die Inkohärenz ihrer Politik und verlangt u.a. eine Neuausrichtung ihrer Handelspolitik, „die es den Ländern des Südens erlauben würde, eine Selbstversorgung hinsichtlich der Nahrungsmittelproduktion zu erreichen, wie sie die EU ja bereits praktiziert.“ Feyder fordert einen radikalen Umbau des weltweiten Ernährungssystems. M.S.















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