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Vidal Arratia. der neue Geschäftsführer der Fundación Cristo Vive in Bolivien, stellt sich vor

Die bisherige Geschäftsführerin Nicola Wiebe verlässt nach dem Ablauf ihres Vertrags gegen Ende des Jahre 2014 die Fundación. Ihr Nachfolger wird Vidal C. Arratia Torrez, der sich hier kurz vorstellt:

Ich wurde in der Minenregion, im ländlichen Norden des Departments Potosi, am 3. März 1965 geboren. Ich bin in meiner Familie immer im Kontakt mit den indigenen Gemeinden aufgewachsen, wo wir Kartoffeln und andere Produkte anbauten, die im Hochland von Potosi produziert werden. In meiner Kindheit habe ich Schafe gehütet, wobei ich die glücklichsten Momente meines Lebens verbracht habe. Ich stamme aus der Quechua-Aymara-Kultur.

Meine Mutter war Analphabetin und Witwe, mit vielen Anstrengungen hat sie uns 6 Kinder grossgezogen. Immer hat sie betont, wie wichtig es ist zu lernen und zu studieren. Ich bin in Miraflores und Uncía in Potosi zur Schule gegangen. Später studierte ich an der Universität die Fächer Soziale Kommunikation und Erziehungswissenschaften. Mit Hilfe von Postgraduiertenstudien habe ich mir einige Spezialisierungen angeeignet.

Mein ganzes berufliches Leben habe ich in privaten Institutionen gearbeitet, in NGOs, Stiftungen und in der Hochschulbildung. Aufgrund meiner indigenen Herkunft und meiner akademischen Ausbildung stand ich in meiner Arbeit in permanenter Verbindung mit den sozialen Bewegungen und den Organisationen der indigenen und der ländlichen Bevölkerung. Ich war mit der Durchführung vor Ort betraut, als Projektkoordinator tätig sowie als Direktor von einigen Institutionen. Ich bin Dozent und bis Dezember 2013 war ich Direktor des Fachbereichs Erziehungswissenschaften an der Universität San Simón, der staatlichen Universität von Cochabamba.

Meine Familie besteht aus meiner Frau und meinen drei Kindern, die 13, 11 und 6 Jahre alt sind. Ich wohne in einer ländlichen Zone von Cochabamba.

Im September 2014 wurde mein Herz von den Aktivitäten berührt, die die Fundación Cristo Vive in Bolivien realisiert. Eine Arbeit des Dienstes und des Lebens. Ich habe immer mit indigenen Gemeinden gearbeitet, die vom Staat eine wirkliche Beteiligung einforderten, aber nie so nah mit einer jungen Zielgruppe, insbesondere die Kinder in den Kindergärten haben mir das Herz gestohlen. Ich bin bereit zu arbeiten, um eine gerechtere Gesellschaft zu bauen. Ich werde immer zur Verfügung stehen, für alle erdenklichen Situationen und um an meinem Land weiterzubauen. Von Herzen grüsst

Vidal Celedonio Arratia Torrez

Nachdem Vidal Arracia Torres nur Spanisch, Aymara und Quechua spricht, wird er ab Januar 2015 eine deutsche Assistentin und Verantwortliche für das Freiwilligenprogramm an seiner Seite haben.


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