Bücher und Rundbriefe

Bücher und Rundbriefe

Das Geheimnis ist immer die Liebe
In den Slums von Chile. Mein Leben

Wo sie auftaucht, wird es heller, wärmer und leichter: Karoline Mayer ist die „Mutter Teresa Lateinamerikas“. Ihr Leben führt sie aus der oberbayrischen Provinz in die Armenviertel Santiago de Chiles und in die Bergregionen Lateinamerikas. Sie zog aus als Ordensschwester und stand vor der Entscheidung, im Orden zu bleiben und ach Deutschland zurückzufahren- oder ihrem Herzen zu folgen. Sie blieb im Slum, bei den Armen, in der Militärdiktatur, und baute ein großes Sozialwerk auf. Karoline Mayer erzählt in diesem Buch ihre aufregende, mitreißende Lebensgeschichte- aufgeschrieben von Angela Krumpen.

224 Seiten
Taschenbuch ISBN: 978-3451061301
Gebundene Ausgabe ISBN: 978-3451290701
Verlag Herder GmbH; Erstauflage erschienen 2006

Preis:
10,00 €

Liebevolle Gebote für ein erfülltes Leben

Jeder hat die Kraft, sein Leben zum Positiven zu wenden, mit sich selbst und anderen liebevoll und mitfühlend umzugehen. Und jeder besitzt die Fähigkeit über sich selbst hinauszuwachsen, das ist die zentrale Botschaft von "Liebevolle Gebote für ein erfülltes Leben".
In diesem Buch erzählt Schwester Karoline Mayer eindringliche Geschichten aus ihrem Alltag in den Armenvierteln von Chile und davon, wie das Leben trotz aller Widrigkeiten erfüllt und lebenswert sein kann. Dabei geht es ihr vor allem darum, die Dinge im Leben so anzunehmen, wie sie sind, ohne sich davon entmutigen zu lassen oder gar daran zu verzweifeln. Schwester Karoline zeigt auf, wie Mut, Mitgefühl, Zivilcourage, Großzügigkeit, Dankbarkeit und Verzeihen den Alltag verwandeln und jenen kleinen Unterschied machen können, der letztlich zählt.

144 Seiten, Softcover mit Klappen
ISBN 978-3-8338-2763-1
Verlag GU (Gräfe und Unzer), München

Preis:
5,00 €

Liebevolle Gebote für ein erfülltes Leben

Hörbuchfassung des gleichnamigen Buches,
gesprochen von Co-Autorin Angela Krumpen

Hörbuch: 17 Titel, 3:38:19 h
Format und Qualität: MP3, 320 kbit/s

Preis:
5,00 €

Jeder trägt einen Traum im Herzen
Von der Kraft, die alles ändern kann

In diesem Buch von Schwester Karoline Mayer und Angela Krumpen geht es ähnlich zu wie in „Das Geheimnis ist immer die Liebe“: Immer sind es kleine Geschichten von Begegnungen mit Menschen, auf die die Schwester in ihrem Arbeitstag – werktags wie sonntags- morgens, vormittags, mittags, nachmittags, abends, nachts - trifft, Menschen, von deren Schicksal sie sich „treffen“ lässt. „Menschen, von denen jeder einen Namen, ein Gesicht, eine Geschichte hatte“, sagt sie einmal. Und in jedem von ihnen ist ein Traum verborgen, vielleicht ein unausgesprochener oder verlorener- ein Traum, für den sich nur schwer, wenn überhaupt Worte finden.

208 Seiten
Herder Verlag, Erstauflage erschienen 2015
ISBN 978-3-451-31218-2

Preis:
Taschenbuch: 5,00 €
Hardcover: 7,00 €

Francisco- Palabra, Profética y Misión
Schwester Karoline als Mitautorin von Buch über Papst Franziskus

Am 23. März hat Schwester Karoline in der Nationalbibliothek in Santiago vor mehr als 80 Gästen das Buch „Francisco- Palabra Profética y Misión“ mit vorgestellt. Sie ist Autorin eines Beitrags in dem Buch. Darin schreibt sie über das revolutionäre Handeln des Papstes im Vatikan.

Rundbriefe

Aktueller Rundbrief

Ostern 2019

Unsere lieben Freunde:
Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schwierig es ist und wie viele Menschen ungläubig darauf reagieren, wenn ich ihnen diese Botschaft Jesu weitergebe. Viele Menschen – auch Gläubige – können sich nicht vorstellen, dass Gott sie bedingungslos liebt. Dass sie nicht „brav sein“ oder „Gutes tun“ müssen, um Gott zu gefallen. Dass ein Leben in Liebe, Gerechtigkeit und Frieden uns persönlich die höchste Fülle und größte Freude gibt – diese Botschaft hat Jesus und viele seiner Jüngerinnen und Jünger das Leben gekostet. Uns aber ermutigt sie, dass wir sie in unserem täglichen Leben umsetzen. Dabei feiern wir immer neu AUFERSTEHUNG.
Heute Morgen kam unser Mitarbeiter Juan Cabeza bei mir im Büro vorbei. Jetzt 71-jährig arbeitet er seit 22 Jahren bei uns als Berufsschullehrer in Schweißen und Metallbau und hat in unserer Schule viele hundert junge Menschen ausgebildet. Zurzeit hat er einen Kurs von Männern, die gerade aus dem Gefängnis entlassen worden sind! Juan wollte mir nur kurz erzählen, was er am Vortag mit seiner Frau besprochen hatte: Seit einigen Monaten spürte er, wie seine Kräfte und seine Geduld mit den Schülern nachgelassen haben. Deshalb habe er sich entschlossen, seinen Dienst als hauptamtlicher Berufsschullehrer zu beenden, was aber nicht heißen soll, dass er die Fundación Cristo Vive verlassen werde. Er wolle dann ehrenamtlich weiter arbeiten und verbunden bleiben.
Für beide, auch für Juans Frau, war der Einstieg in die Fundación Cristo Vive zum Segen geworden, obwohl der Lohn geringer war als in seiner früheren Firma. Aber er konnte seine innere Berufung leben und seinen Schülern beim Lernen beistehen, ihnen Werte fürs Leben vermitteln. Auch habe er viel von seinen Schülern gelernt, ihnen auf Augenhöhe zu begegnen, wie wir das in der CRISTO VIVE versuchen. Nun wollte er für diese wunderbare Erfahrung danken.
Unser Vizepräsident und Leiter der Berufsschulen, Gustavo, ist glücklich, dass Juan vor allem den jüngeren Lehrern seine Erfahrungen und sein Engagement weitergeben möchte.
In Chile liegt die Handwerksausbildung noch immer im Argen. Vor einigen Wochen hat die bekannteste (konservative) Zeitung El Mercurio einen Bericht der staatlichen Universidad de Chile und der Universidad Católica veröffentlicht, dass 358.000 Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 21 Jahren ohne Schulabschluss auf der Straße sind. Chile hat 18 Millionen Einwohner!
Glücklich bin ich über eure treue Unterstützung unserer Dienste an den Armen. Obwohl wir dauernd mit dem Staat in Chile, Bolivien und Peru um die nötigen finanziellen Mittel für unsere Dienste kämpfen und dabei auch schon viel erreicht haben, könnten wir sie noch nicht ohne eure Hilfestellung leisten. In Chile ist vor allem die Arbeit mit den Menschen auf der Straße gewachsen. So haben wir mit Hilfe des Staates die Arbeit in San Bernardo, Satelitenstadt von Santiago begonnen.
Mich persönlich beschäftigt seit Monaten das Thema „Aporophobie“ („aporoi“ im Griechischen „die Armen“): der Hass oder die Ablehnung des Armen. Eigentlich ist es ein Thema, das mich seit 50 Jahren beschäftigt und das in den meisten Kulturen, die ich kenne, gegenwärtig ist. Adela Cortina, eine bekannte spanische Rechtsprofessorin aus Valencia, hat diesen Begriff geprägt und verlangt, dass er in Spanien in den Diccionario der „Real Academia Española“ aufgenommen wird. Sie geht das Thema von vielen verschiedenen Ausgangspunkten an und will alle Länder und Gesellschaften zu einem würdigen Umgang einladen– auf Augenhöhe mit allen Armen unserer Welt und zur Zusammenarbeit bei der Überwindung der Aporophobie – letztlich zu einem guten Leben in Frieden aller Völker unserer Welt. Das ist für mich Mitarbeit am Reiche Gottes auf Erden, zusammen mit allen Menschen guten Willens.
Ich bin fasziniert von ihrem Aufruf, denn wir wollen ihn verwirklichen durch unseren Dienst an den Armen mit Hilfe unserer Fundaciones in Chile, Bolivia, Peru, Europa, Schweiz sowie in Luxemburg. Dazu entspricht unser Einsatz der Einladung durch Jesus aus dem Herzen Gottes, den Armen die Frohe Botschaft verkünden (in dem es keine ausgerandete Arme geben wird), Kranke zu heilen, Unterdrückte zu befreien und das Gnadenjahr der Gerechtigkeit anzusagen. Unsere lieben Freunde, das ist es, was wir hier vor Ort unermüdlich versuchen zu tun und zu leben. Ich bin so froh und dankbar für alle unsere Mitarbeiter.
Zu Ostern feiern wir in Cristo Vive einen Dankgottesdienst zum Gedächtnis des Heimgangs unserer geliebten Freunde Annalies und Erwin Müller, die uns seit Anfang der 80er Jahre kräftig unterstützt und 2001 die Gründung des Vereins Cristo Vive Europa mit „angestiftet“ haben.
Jesu Liebe verbindet uns mit dem Herzen Gottes. Ich wünsche euch zusammen mit allen „Cristovives“ eine gesegnete Woche auf Jesu Spuren und ein fröhliches Fest der Auferstehung!
Von Herzen
Eure Karoline

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